Templin (04.05.2013)

Nach etwa 5 Stunden Fahrzeit haben wir bei schönem Wetter die Kartbahn "Templiner Ring" erreicht. Beim freien Training am Freitag hatten wir für mich und Adi eine brauchbare Übersetzung gefunden. Die Strecke schien uns beiden fahrerisch zu liegen...

Anders als daheim, blieb auch am Renntag das Wetter um Templin warm und sonnig. Bereits ab dem ersten freien Training waren wir recht gut dabei, obwohl die Gegner keinesfalls schwächer sind als in der vergangenen Saison. Zwar sind keine Fahrer aus Dänemark und Österreich in unserer Klasse mehr dabei, aber dafür sind Starter aus Finnland und den Niederlanden hinzugekommen und mit regulär 22 Permanentstartern ist das Feld gut gefüllt.

In der Gesamtwertung nach beiden Zeittrainings stand ich auf Startplatz 8 und Adi auf 15. Der Start in das erste Rennen ist uns beiden gut gelungen. Anders dem amtierenden Meister der Nachwuchsklasse Dirk Geiger, der einen Frühstart hinlegte. Am Ende kam ich als 4. und Adi als 15. ins Ziel. Sieger wurde Kevin Orgis vom ADAC Leistungszentrum Sachsen.

Im zweiten Rennen war es nun Kevin Orgis, der zu früh startete. Unsere Starts waren nochmals gut. Nach harten Kampf gegen den Finnen Peetu Paavilainen vom "Ajo motorsport projekt" konnte ich kurz vor diesem den 5. Platz einfahren. Adi setzte sich mit nachlassenden Reifen noch knapp vor Valentino Frankenberger durch und holte als 15. ebenfalls noch einen weiteren Punkt für die laufende Meisterschaft. Der Sieg ging hier an den Tschechen Filip Salac, der im ersten Rennen nach Sturz noch 13. geworden war.

Trotz recht ordentlichen Platzierungen kann man bereits jetzt sagen, das selbst bei hohen fahrerischen Einsatz mit meinen mehr als 45 kg Körpergewicht kaum eine Chance auf einen Podiumsplatz in der Mini Bike Nachwuchsklasse besteht. Ein Mindestgewichtslimit, wie sinnvollerweise bereits in vielen andern Rennklassen praktiziert, würde auch im ADAC Mini Bike Cup mehr Chanchengleichheit schaffen. Trotzdem werde ich natürlich auch bei der nächsten Veranstaltung in Faßberg versuchen bestmöglich abzuschneiden.

Herzlichen Dank an unseren Mechaniker Hansi Lailach der unsere Bikes perfekt vorbereitet hat, an Ronny Heinrich, der uns wieder als Trainer unterstützte und all die, welche uns die Daumen gedrückt haben.

Jonas & Adrian Hähle