ADAC Sachsenring Classic (19.06. - 21.06.2015)

Die ADAC Sachsenring Classic ist sicher eine der größten Motorsportveranstaltungen in Sachsen und auch ich hatte dafür eine Nennbestätigung erhalten. Bereits am Donnerstag waren alle drei Fahrerlager voll belegt. Wir hatten einen Platz im Geschäftsgelände von "Motorrad Unger" gefunden, wo wir uns in Ruhe vorbereiten konnten.

 

Leider war für mich das erste freie Training am Freitagmorgen von vornherein gestrichen, da gerade in der Zeit auch meine mündliche Abschlussprüfung in Physik stattfinden sollte. Na ja, was muss, das muss. Zum Zeittraining war ich pünktlich am Sachsenring, auf dem ich bis dahin aber noch nie vollständig gefahren war. Keine optimalen Voraussetzungen. Ich hatte einen Startplatz in der Klassik Zweitakt Trophy Division 2 erhalten. Diese Kategorie ist eigentlich für modernere Rennmaschinen mit 250 bis 500 ccm Hubraum vorgesehen und sollte sich am Ende der Veranstaltung auch als die absolut schnellste Rennklasse des gesamten Wochenendes herausstellen. Mit meiner 125er Standard-Honda hatte ich theoretisch wohl eher das leistungsschwächste Motorrad im Feld, aber praktisch lief es dann von Anfang an recht gut. Über Platz 7 bei 44 Startern war ich natürlich angenehm überrascht.

 

Dann kam der Samstag und Regenwetter. Zum Glück hatte mir Jörg Rascher noch einen Satz Regenrennreifen besorgt, ohne den ich nicht hätte starten können. Nochmals Dankeschön! Das Team von "Motorrad Unger" kümmerte sich mit viel Einsatz und Verständnis um die Vorbereitung meiner Maschine, obwohl sie auch in der selben Klasse wie ich am Start waren und genug zu tun gehabt hätten. Das ist bestimmt nicht selbstverständlich, daher auch dafür nochmals herzlichen Dank! Soweit war alles startklar, aber dann kam der eigentliche Rennstart... und der war schlecht! Ich verlor etwa 10 Plätze, aber nicht die Motivation. Ich kam noch auf Platz 12 von 33 Fahrern im Ziel ein. Am Sonntag sollte es natürlich noch besser laufen... und die Strecke war schon mal zumindest trocken! Patrick Unger hatte mir ein Paar Reifenwärmer geliehen. So stand meine Honda noch "rennmäßiger" da. Wieder startklar... und der Start war schon wieder eine Katastrophe! Irgendwo um Platz 20 sortierte ich mich in den ersten Kurven ein. Dann ging es aber voran! Im Ziel kam ich auf Platz 10 von 32 Fahrern ein. Das ist soweit o.k., auch wenn meine Rundenzeiten wieder für mehr gereicht hätten. Fazit: das Fahren geht schon recht, wenn nur beim Losfahren die Säge nicht so klemmen würde... da muss ich wohl noch üben!

 

An dieser Stelle auch noch ein besonderes Dankeschön an Friedemann Dommenz, der die feinen Fotos macht und an Jens Kaiser, der unsere Homepage und den Facebook-Auftritt pflegt sowie sich um die gesamte PR-Arbeiten kümmert!